Curriculum Vitae
Markenübergreifendes ONE Design System: systemischen Dark Mode über alle Marken ausgerollt, das System zu einer agentisch ansprechbaren Plattform umgebaut, Design-Standards, Regeln und Heuristiken etabliert sowie ein Rollenmodell für Design Operations aufgesetzt. An über der Hälfte der Einstellungen beteiligt, während das Team von 12 auf 24 wuchs. Brand-Enablement von ~2 Monaten auf 1–2 Wochen verkürzt.
Volle disziplinarische Verantwortung für das Produktdesign, durch die Übernahme durch NortonLifeLock und den Merger mit Avast zu Gen Digital geführt. Ein tokenisiertes, markenübergreifendes Design System auf allen Produkten: Windows, macOS, iOS, Android nativ und React Native sowie die Produkt-Webservices, vollständig transformiert in zwei Jahren. Föderiertes Beitragsmodell mit Quality Gate gemeinsam mit Development, statt Abhängigkeit von einer Person. UX Research als eigenständige Funktion ausgegliedert, drei Beförderungen, Entwicklungspläne und Coachings. Design-Tooling konsolidiert: InVision und Sketch durch Figma abgelöst, Storybook für Komponenten-Parität, Frontify als Dokumentationsplattform, jeweils mit Business Case bis zur Vorstandsentscheidung. Verantwortung für das Design-Tooling-Budget von rund 240 k€ jährlich, aus dem auch angrenzende Bereiche mitversorgt wurden. Auf dem tokenisierten Stack entstand ein launch-fertiger Norton-macOS-Prototyp in vier Wochen, der Beweis für die White-Label-Fähigkeit. Frontify wurde nach dem Merger konzernweit übernommen und für Gen Digital ausgebaut. Design-Strategie direkt mit dem CTO. Beim Ausstieg aus dem Konzern einen Großteil des Teams über die Design Leads anderer Bereiche in neue Rollen vermittelt.
Drei Produktinitiativen für das MediaMarkt/Saturn-Ökosystem: das Marketplace-Konzept CECONOMY, ein geteiltes Family Account und die Event-Plattform Vera. Fortgeführt über die Konzerntochter redblue Marketing, um die Zusammenarbeit über die für Freelance-Mandate geltende Frist hinaus fortzusetzen.
Designagentur in München, gemeinsam mit einer Partnerin gegründet und auf vier gleichberechtigte Partner gewachsen, in Spitzenzeiten sieben Mitarbeitende inklusive freier Kräfte. Verantwortung für Auftragslage, Auslastung und Kundenbeziehungen.
Hochschule für Gestaltung, Abschluss als Diplom-Designer (FH). Systematisches Entwerfen als Grundlage, nicht als Spezialgebiet, und damit der Ausgangspunkt für alles, was später Design System heißen sollte.
Gezielt einzelne Fächer belegt, die in Schwäbisch Gmünd zu kurz gekommen waren. In der Fachklasse von Hans „Nick“ Roericht, der aus der HfG Ulm kam und viele Projekte gemeinsam mit Otl Aicher entwickelt hat.
Berufsbegleitend abgeschlossen, parallel zur Festanstellung.